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Erster Pop-up-Store in Spremberg im Rahmen des Projektes Altersinnovationen eröffnet

Das Projekt „Altersinnnovationen“ widmet sich der Aufgabe das Verhältnis von Bürger*innen und Universität neu zu denken und zu gestalten. Der Strukturwandel, den die Lausitz durchläuft, wird dabei als Motor von positiven und zugleich schwierigen Veränderungen begriffen. Im Zuge dessen erhalten die Erfahrungen und das Wissen älterer Menschen neue Bedeutung, und sollen mit universitärer Forschung zusammengebracht werden, um die Zukunft der regionalen Kommunen in der Lausitz gemeinsam zu gestalten.

Als ein erster Meilenstein öffneten sich am 9. Dezember 2021 die Türen des ersten Pop-up-Stores im City Center in Spremberg.

Bis zum 30. Dezember 2021 haben sich Interessierte, vorzugsweise Ü55, rund um das Thema „Kommunen innovativ“ ausgetauscht und Ideen für Forschungsprojekte und kommunale Strukturstärkungen eingebracht. Anreize dafür gaben unter anderem Ausstellungstücke des Innovation Hub 13, des Gesundheitslandhauses Schwarze Pumpe, der Wanderausstellung Fapiq zum Thema „Gut älter werden im vertrauten Wohnumfeld“ sowie zum Umbau der Grundschule in Guben in ein Fachzentrum für altersgerechtes Wohnen.

Für den Eröffnungstag besuchte der iCampus Cottbus den Pop-up-Store und stellte ein Funktionsmodell für ein Funksystem vor, das den langfristigen Energieverbrauch in einem Drohnenschwarmflug senken kann. Weitere Impressionen aus dem Store.

Dieser temporäre Wissenschaftsladen soll die Kommunikation zwischen der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg und Bürger*innen vor Ort ermöglichen und das Innovationspotenzial Älterer mit der universitären Forschung verknüpfen.

„Bürger*innen und Wissenschaftler*innen in der Forschung zusammenzubringen, ist die Grundidee der Citizen Science“, sagt Herr Alexander Elsner, Citizen Science Scout angesiedelt am Fachgebiet Wirtschafts- und Arbeitssoziologie der BTU. „Der Abgleich von Forschungsinteressen vieler unterschiedlicher Institute an der BTU mit den Themen der Bürger*innen ist nur durch sehr konkrete Zugänge zu den Menschen vor Ort möglich“, sagt Herr Elsner weiter.

Gemeinsam mit Sozialarbeiter*innen der Kommunen, wie unter anderem Herrn Sebastian Kron von der Stadt Spremberg, widmet er sich gezielt der Vermittlung zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft, um Brücken zwischen den Kommunen, ihren älteren Bürger*innen und der Universität zu bauen und zu festigen. Ergänzend dazu wird eine wissenschaftliche Begleitforschung der BTU die Potentiale identifizieren, die Grundlagen für eine Zusammenarbeit stiften.

In Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet ABWL, insbesondere Marketing sowie der bereits bestehenden Infrastruktur des an der BTU angesiedelten Innovation Hub 13 und der Präsenzstelle Spremberg werden insgesamt vier Instrumente zur Stärkung des Innovationspotentials Älterer im Verlauf der Projektlaufzeit bis Ende September 2023 verwirklicht und evaluiert.

Das Projekt „Altersinnnovationen“ ist im Rahmen der BMBF-Fördermaßnahme „Kommunen innovativ“ im August 2021 gestartet. Der Verbund besteht aus der BTU Cottbus-Senftenberg sowie den Städten Guben und Spremberg.

Präsenzstelle Spremberg

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