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Kunst unter unseren Füßen: Kreativer Workshop erkundet die Welt unter der Erde

Wie lassen sich Erdschichten, verborgene Strukturen und das Zusammenspiel von Boden, Stadt und Himmel künstlerisch darstellen? Beim „Art Workshop on Underground“ im RePost Zeitcafé in Spremberg setzten sich die Teilnehmenden kreativ mit der Welt unter unseren Füßen auseinander. Gemeinsam mit der Architektin und Künstlerin Angela Ka Ki Lee und der Lausitzer Künstlerin Karoline Schneider entstanden vielfältige Kunstwerke, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verbinden.

Die Welt unter unseren Füßen künstlerisch entdecken

Am Dienstag, dem 20. Oktober 2026, wurde das RePost Zeitcafé in Spremberg zum kreativen Begegnungsort: Beim „Art Workshop on Underground“ erkundeten die Teilnehmenden die Welt unter der Erdoberfläche aus einer künstlerischen Perspektive. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Farben, Formen und Strukturen sich im Boden entdecken lassen und welche Bedeutung die verschiedenen Erdschichten für unser Leben haben.

Durch den Abend führten Angela Ka Ki Lee, eine aus Hongkong stammende, in Paris lebende Architektin und Künstlerin sowie Fellow am Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit am GFZ (RIFS), und die aus der Lausitz stammende Künstlerin Karoline Schneider. Gemeinsam regten sie die Teilnehmenden dazu an, sich bewusst mit den unterschiedlichen Schichten unserer Umwelt auseinanderzusetzen und deren Bedeutung für Mensch und Gesellschaft zu hinterfragen.

In kleinen Gruppen entstanden individuelle Kunstwerke, die verschiedene Ebenen miteinander verbanden: von den Erdschichten und der unmittelbaren Oberfläche über Städte und Orte bis hin zum Himmel. Dabei richtete sich der Blick nicht nur auf die Gegenwart, sondern auch auf die Vergangenheit und mögliche Entwicklungen in der nahen Zukunft. Die künstlerische Gestaltung bot Raum, eigene Gedanken und Perspektiven einzubringen und die oft unsichtbaren Zusammenhänge unter unseren Füßen sichtbar zu machen.

In gemütlicher Atmosphäre wurde gestaltet, diskutiert und gemeinsam überlegt. Zum Abschluss präsentierten die Gruppen ihre entstandenen Werke und gaben Einblicke in ihre Ideen und Interpretationen. So wurde deutlich, wie unterschiedlich sich die Welt unter der Erdoberfläche wahrnehmen und künstlerisch darstellen lässt.

Der Workshop verband Kunst, Wissenschaft und gesellschaftliche Fragen auf kreative Weise. Er zeigte, dass wissenschaftliche Themen nicht nur durch Vorträge und Fakten vermittelt werden können, sondern auch durch gemeinsames Gestalten, persönliche Erfahrungen und den Austausch miteinander neue Zugänge eröffnen.

Wissenschaft zum Mitmachen

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe der BTU-Präsenzstelle Spremberg in Kooperation mit dem GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung statt und wurde durch das Programm „Wissenschaft – und ich?!“ gefördert. Ziel des Programms ist es, Bürgerinnen und Bürger mit Forschenden ins Gespräch zu bringen und Wissenschaft auf vielfältige Weise erlebbar zu machen.