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Cold Cases – warum manche Verbrechen ungelöst bleiben

10.03.2026 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr 10.03.2026 20:00 Uhr

Warum verlaufen Ermittlungen im Sand? Welche Spuren werden erst Jahre später lesbar? Und was passiert, wenn kriminalistische Erfahrung auf moderne forensische Analyse trifft?

Die Präsenzstelle Spremberg lädt zu einem forensischen Vortrag ein, der den Blick hinter ungelöste Kriminalfälle richtet. Im Mittelpunkt steht die systematische Analyse von Cold-Cases, also lange zurückliegenden Kriminalfällen, die neu aufgerollt werden.

Im Vortrag der beiden Referenten Karsten Bettels und Prof. Dr. Thomas Fischer geht es um die Ursachen, die dazu führen, dass Verfahren ins Stocken geraten, über typische Probleme bei der erneuten Bearbeitung bis hin zu den Faktoren, die heute über einen möglichen Ermittlungserfolg entscheiden. Anhand realer Fallbeispiele wird gezeigt, wie sich festgefahrene Ermittlungen mit neuen Perspektiven und wissenschaftlichen Methoden wieder öffnen lassen.

Am Dienstag, den 10. März um 18 Uhr wird das Spreekino Spremberg zum Ort für diesen besonderen Einblick in die forensische Praxis.

Hier geht es zur Anmeldung

Referenten des Abends sind Karsten Bettels und Prof. Dr. Thomas Fischer.

Karsten Bettels

  • Kriminaldirektor a.D., Landespolizei Niedersachsen (1979–2023)
  • Seit 2014 Analyse von Cold Cases mit Studierenden der Polizeiakademie Niedersachsen
  • Seit 2018 Forschungsprojekt zu Cold Cases mit der Staatsanwaltschaft Verden
  • Ab 2020 Aufbau eines multidisziplinären und internationalen Analyseansatzes zur Cold Case Analyse
    • Bis 2023 an der Polizeiakademie Niedersachsen, anschließend unter dem Dach von Amber Alert Europe

Prof. Dr. Thomas Fischer

  • Seit 1995 Leiter des Zentralen Analytischen Labors der BTU Cottbus-Senftenberg
  • Dozent im Studiengang Forensic Sciences and Engineering
  • Lehrgebiete: forensische Untersuchungs- und Analyseverfahren, Kriminalistik
  • Forschungsschwerpunkt: naturwissenschaftliche Grundlagen von Verbrennungsprozessen

Ergänzend steht Dr. Dirk Marx im Anschluss an den Vortrag für Fragen rund um den Masterstudiengang Forensic Science and Engineering der BTU Cottbus-Senftenberg zur Verfügung.
Die Veranstaltung entsteht in Kooperation mit dem Studiengang Forensic Science and Engineering.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für Forensik, Kriminalistik und die Frage interessieren, wie Wissenschaft und Ermittlungsarbeit gemeinsam dazu beitragen können, lange ungelöste Verbrechen neu zu bewerten.

 

Veranstalter
Präsenzstelle Spremberg
Veranstaltungsort
Spremberg